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Rechenmaschinen

Die hier vorgestellten Rechenmaschinen sind von durchaus bekannten und käuflich erwerbbaren Formen abgeleitet. In der Regel stellen solche Rechenmaschinen aber größere Zahlenräume dar.
Hier soll bewusst ein kleiner, überschaubarer Zahlenraum gezeigt werden: erst 10, dann 20, bei dezimalen Darstellungen erst Einer und dann Zehner und Einer.
Rechenmaschinen erfüllen mehrere Aufgaben:
Sie geben dem Kind etwas "in die Hand", das es "handhaben" kann, also einen haptisch-taktilen Zugang zur Erfassung von Mächtigkeit. Die Rechenmaschinen sind deshalb aus Materialien, die sich angenehm anfühlen, und so dimensioniert, dass sie gut in Kinderhände passen.
Sie stellen die Mächtigkeit in einer regelmäßigen Anordnung der Elemente "vor Augen", vermitteln also konstante Zahlbilder, die überschauend zu erkennen sind. Der optischen Unterstützung dient die farbige Absetzung der Hilfsteilung 5 entweder durch starken Farbkontrast oder durch Hell-Dunkel-Kontrast.
Sie stützen die Koordination von Zählen und Zahlauffassung. Nach jeder Bewegung eines oder mehrerer Elemente zeigt sich ein aktuelles Zahlbild, das abgelesen werden kann.
Sie unterstützen die Entwicklung vom schrittweisen Zählen zum Zählen in Sprüngen.
Wenn wir uns die Annäherung der Kinder an eine sichere Zahlauffassung, an das Vorwärts-Rückwärts-Zählen - auch in größeren Schritten - und an das elementare Rechnen vorstellen, durchlaufen sie einige Stadien:
  • handelnder Umgang mit konkreten zählbaren Mengen
  • sprachliche Auseinandersetzung damit
  • kognitive Bewältigung von Mengen und deren Veränderungen
  • Verstehen und Benützen ikonischer Darstellungen von konkreten Mengen
  • Verstehen und Benützen abstrakt-symbolischer Darstellungen von konkreten Mengen.
Rechenmaschinen in der hier vorgestellten Form unterstützen die drei ersten Stadien.


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