Neuigkeiten aus der M1 |
Mein Meerschweinchen | Ich fliege zur Oma | Geburtstag | Ich bin sieben | Wir lernen von Wien Vor hundert Jahren | Wie es früher war | Kreuzworträtsel | Die türkischen Kinder der M1 Vom Lehrer Mustafa | Rückblick der Kinder | Rückblick von Renate |
Mein MeerschweinchenIch habe mein Meerschweinchen mitgenommen am Donnerstag. Und ich habe im Kreis das Meerschweinchen hergezeigt. Und alle haben es gestreichelt. |
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Daniela
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Ich fliege zur OmaWisst ihr schon, dass ich zu Ostern nach Bremen fliege? Ich fliege ganz allein, aber auf dem Flughafen holt mich meine Oma ab. Und ich schlafe neun Mal bei ihr und ich glaube, dass wir auch viele Radtouren machen werden. Ich glaube, ich weiß auch, wohin wir fahren werden mit den Fahrrädern, nämlich zur Wesar. Die Wesar ist ein Fluss in Deutschland. |
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Pia
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GeburtstagIch und mein Papa, wir waren ganz alleine. Mit dem Papa gehe ich in die Schule. Wir haben einen Kuchen gegessen. Der Margret hat er geschmeckt. Und der Renate hat es auch geschmeckt.« zurück zum Seitenanfang |
Patrick
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Ich bin siebenWir haben in der Schule meinen Geburtstag gefeiert. Ich bin sieben geworden. Ich habe drei Kinder ausgesucht und wir haben den Kreis aufgebaut. Dann bin ich um den Kreis gegangen mit der Kerze und der Weltkugel. Weil sich die Erde um die Sonne dreht. Und da braucht sie ein Jahr. Ich kenne mich mit diesen Sachen sehr gut aus. Weil ich kenne mich mit der Natur gut aus. Und das ist eine Sache der Natur. Weil das kann kein Mensch machen, die Erde um die Sonne drehen. Das kann nur die Natur. Ich bin sieben Mal um den Kreis gegangen und ich habe für jeden Monat einen Schritt gemacht. Dann haben wir Kuchen gegessen. Ich habe einen Weichsel-Kirschen-Kuchen mitgebracht. |
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Valentin
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Wir lernen von WienWenn die Einser und die Zweier nach Hause gehen, arbeiten wir mit dem Wienplan. Wir gehen die ganze Zeit mit dem Finger auf dem Plan, bis wir die Ortnergasse gefunden haben. Wir fahren immer weiter, bis wir alle Sraßen im Bezirk gefunden haben. Wir haben auch von anderen Bezirken die Pläne. Und in diesen Plänen gibt es die Dominikanergasse, die Liamgasse und den Richardplatz. Wir haben mit dem 15. Bezirk begonnen. Wir haben Parks rausgesucht und Kirchen und wichtige Straßen. Und wir lernen auch vom Stephansturm.Die Liamstraße haben wir aber nur erfunden, damit Liam nicht traurig ist. |
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Amir
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Vor hundert JahrenAm Freitag in der letzten Stunde gehen die Einser und die Zweier nach Hause. Die Dreier arbeiten mit den Wienplänen. Wir schauen uns an, wo die verschiedenen Straßen sind. Und wie man am schnellsten Weg woanders hinkommt. Wir lernen auch von berühmten Bauwerken.Unsere Schule ist 102 Jahre alt. Die Schule ist im Jahre 1898 gebaut worden. Vor zwei Jahren machten wir ein großes Fest. Wenn wir in der Schule ein Geburtstagsfest feiern, dann muss jedes Kind ein paar Mal um den Jahreskreis herumgehen. Die Renate ist oft herumgegangen. |
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| Wir haben für das Geburtstagsfest von der Schule 100 Jahreskreise zu einer langen Kette zusammengehängt. Und wir haben geschaut, was vor 100 Jahren war. |
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Aber Wien ist noch viel älter. Es hat früher sogar eine Stadtmauer gehabt, dort, wo jetzt die Ringstraße ist. « zurück zum Seitenanfang |
Dominik
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Wie es früher warVor ca. 100 Jahren ist die Kaiserin Elisabeth gestorben. Sie hat die Straßenbahn mit Pferden erfunden. Es gab früher fast keine Autos sondern nur Kutschen. Vor 100 Jahren war es ganz anders als heute und es wird sich immer und immer wieder etwas verändern. Früher, das war vor ein paar hundert Jahren, da gab es nicht Häuser wie jetzt. Früher gab es nur Dörfer im 15. Bezirk und der Wienfluss hatte immer Dörfer überschwemmt. Jetzt ist der Wienfluss nicht mehr so gefährlich. Ich frage mich, wo die vielen Leute Platz gehabt haben, wenn hier nicht so große Häuser waren wie jetzt. |
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Farid
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KreuzworträtselIn der vorigen Ausgabe sind leider doch die fehlerhaften Rätsel veröffentlicht worden. Wir wollten sie noch austauschen, aber irgendwie hat es nicht geklappt. Hier nun die Auflösung: |
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Die türkischen Kinder der M1Zu uns kommt jede Woche zweimal der Lehrer Mustafa in den Unterricht.Mit ihm können wir unsere Probleme besprechen. In Mustafas Unterricht können wir unsere Fehler sehen und unsere Muttersprache besser kennenlernen. Wir würden uns wünschen, dass wir in diesem Unterricht auch Musik und Spiele machen. Wir wollen sehr gern in der Türkei in die Schule gehen, weil wir uns dort mit unserer Sprache mit dem Lehrer und den Freunden besser verständigen können. Aber unsere Familien wollen zur Zeit noch hier bleiben. Wir lieben unsere Lehrer in der Klasse, aber wir wollen auch mit dem Lehrer Mustafa reden. |
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Vom Lehrer MustafaSeit Jahren beobachte ich, dass alle ausländische Kinder im schulischen Bereich Hilfe brauchen. Selbst wenn sie sehr gut Deutsch sprechen, sprechen sie lieber mit ihren Muttersprachenlehrern über ihre Probleme. Sie glauben, sie werden von anderen Kindern ausgelacht. Ich bin überzeugt, wenn sie mit mir über ihre Probleme sprechen, sind sie erleichtert. Wenn wir die Kinder mit ihren Problemen alleine lassen, können wir doch auch keine Erfolge erwarten. Unsere Direktor und unsere Kollegen haben diesbezüglich großes Verständnis.Wir als Muttersprachenlehrer arbeiten für alle Kinder, damit sie auf die Zukunft vorbereitet sind. |
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Mustafa Cakir
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Rückblick der Kinder |
| Ich hab die Zeitung gern gehabt. Ich hab auch viel geschrieben und hab sie auch gerne gelesen. David |
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| Mir hat die Zeitung viel Spaß gemacht, weil man so viel reinschreiben kann. Liam |
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| Ich habe die Zeitung gelesen. Yasin |
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| Also mir hat die Zeitung gefallen. Markus |
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| Zuerst habe ich gar nichts für die Zeitung gemacht, dann habe ich viel gemacht. Valentin |
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| Lieb war die Zeitung. Der Patrick hat die Helene-Zeitung gelesen und geschrieben. Patrick Kraus |
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| Obwohl ich nur zwei Geschichten geschrieben habe, hat die Zeitung mir sehr gefallen. Farid |
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| Ich habe die Zeitung an meine Omas verschickt. Und an Elfi. Jana |
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| Ich habe auch von den anderen Klassen die Geschichten gelesen. Birsen |
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| Ich habe manchmal die Zeitung gekauft. Das war schön. Bahar |
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| Ich habe fast alle Zeitungen verschickt an die Oma in Bremen. Pia |
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| Mein Bruder hat alle Zeitungen gekauft, aber wir haben uns immer auf Freitag gefreut. Dann ist die Zeitung ausgeteilt worden. Amir |
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| Ich habe am liebsten meine Geschichten gelesen. Sarah |
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| (Die) Zeitung (ist immer in der) Tasche. Adem |
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| Ich habe die Zeitung nicht angeschaut. Danica |
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| Die Zeitung war gut. Ich habe sie gekauft. Esra |
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| Für mich war die Zeitung schön. Ich habe schon fast alle Geschichten gelesen und ich fand, dass alle Geschichten schön waren. Bastian |
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| Ich habe fast in jeder Zeitung geschrieben, deswegen brauchte ich fast kein Geld ausgeben. Mir hat es sehr gut gefallen, die Zeitungen zu lesen. Und ich finde es schade, dass es die letzte ist. Dominik |
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| Es ist schade, dass die Zeitung aus ist. Als ich gekommen bin, war schon die siebente Zeitung fertig. Anja |
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| Ich habe die Zeitung gern gehabt. Lieb gehabt. Daniela |
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Renates RückblickAuch mir hat die Arbeit an dieser Zeitung Spaß gemacht. Die Beschränkung auf nur zwölf Nummern hat für mich einen überschaubaren Rahmen bedeutet. Also habe ich mich von Anfang an darauf eingestellt, für jede Ausgabe einen Klassen-Beitrag beizusteuern. Das war auch der Grund für den immer gleichbleibenden Titel. Und es war für mich klar, dass auch wirklich jedes Kind im Rahmen seiner Fähigkeiten wenigstens einmal als Autor aufscheinen sollte. Anfangs musste ich die Kinder dazu noch ein bisschen ermuntern, aber bald schon war es selbstverständlich, Beiträge auch extra für die Zeitung zu schreiben. Besonders beliebt waren die eigenen Geschichten, also Texte, die nicht über unsere Arbeit berichten. Davon haben wir noch eine ganze Menge. Wir werden sie weiterhin sammeln und zu Büchern binden. Die rege Beteiligung als Autoren hat natürlich auch das grundsätzliche Interesse an der Zeitung geweckt. Mit Freude und Spannung haben wir jeden Freitag erwartet, um die mindestens 15 Exemplare zu verteilen. Was mir ein bisschen leid tut ist die Tatsache, dass diese Ortnergassen-Zeitung keinen repräsentativen Querschnitt über die Arbeit in unserer Schule bietet. Einige Klassen sind kaum, andere gar nicht vertreten. Mag sein, dass die zusätzliche Arbeit manche LehrerInnen - und damit natürlich auch die Kinder - abgehalten hat. Wahrscheinlich ist es auch nicht für jeden angenehm, an die Öffentlichkeit (so klein sie auch sein mag) zu gehen und die eigene Arbeit zu präsentieren. Was immer auch der Grund gewesen sein mag: Es hätte von einigen Klassen viel mehr zu erzählen gegeben. So aber ist die Information über unsere Schule ein bisschen einseitig geworden. Und zwar einseitig auf Grund fehlender Informationen. Was hier sichtbar wurde, aber sicher nicht mit Absicht geschehen ist und auch keine Folgen haben wird, ist ein Phänomen, das in der "richtigen" Medienlandschaft weitreichende Auswirkungen haben kann. Denn sowohl unabsichtlich als auch - natürlich noch viel mehr - absichtlich weggelassene Informationen beeinflussen die Meinung der Leser/Hörer/Zuseher. Wer auch immer die Möglichkeit hat, Einfluss zu nehmen auf die Auswahl der Beiträge, die in einer Zeitung/im ORF gebracht werden, der trägt auch stark zur Bildung der öffentlichen Meinung bei, kann sie allein durch das Weglassen von Informationen in eine bestimmte Richtung lenken. Es ist also durchaus wesentlich, über die Interessen der diversen Medieninhaber und -herausgeber ein bisschen Bescheid zu wissen! Auch in diesem Sinn war die Arbeit mit und an der Zeitung eine Bereicherung der Unterrichtsarbeit. Denn im Sinne der Medien-Erziehung können nun auch diese Aspekte direkt und anschaulich erfahren werden. Unsere "Ortnergasse wöchentlich" ist nun also zu Ende. Wir verabschieden uns hier von allen Leserinnen und Lesern. Falls irgendeine andere Schule/Klasse unsere Zeitung in die Hände bekommt, würden wir uns über Reaktionen freuen. Wenn ihr ebenfalls eine Zeitung herstellt, informiert uns bitte darüber. Wir lesen nämlich auch gerne, was anderswo geschieht. Tschüß und Auf Wiedersehen! « zurück zum Seitenanfang |
Renate Böhm und die M1
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