Neuigkeiten aus der M1 |
Dinosaurier![]() Wir arbeiten jetzt mit Dinosauriern. Wir kneten Dinosaurier aus Knete. Dann picken wir Papier auf sie. Dann trocknen wir sie. Die Kinder lesen Dinosaurierbücher vor. Ein Kind hat ein Buch aus Marokko mitgebracht. Leider können wir es nicht lesen, weil es in einer anderen Sprache ist. Aber wir schauen uns die Bilder an. Und wir schauen uns Filme über Dinosaurier an. Aber diese Saurier im Film sind nicht echt, sie sind mit einem Computer nachgemacht. ![]() Wir haben auch eine Fragebox. Dort schmeißen wir alles rein, was wir über die Dinosaurier wissen wollen. Margret beantwortet alle Fragen. Mir gefällt es sehr gut. |
Dominik
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Dinosaurier-Spiele
Hallo, ich heiße Patrick und wir basteln Dinosaurier mit Plastilin. Yasin macht einen Stegosaurier. Ich mache einen kleinen Dino. Jeder sagt: "Der ist aber schirch!" Ich war traurig. Und dann habe ich einen schönen Dino gemacht. Margret und Yasin und Richard und Birsen spielen mit mir Quartett. Und ich zeige das Quartett auch im Kreis her. Alle sagen: "Das ist schön!" |
Patrick
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Die DinosaurierDer Tyrannosaurus Rex ist ein Fleischfresser. Wir lernen über die Dinos und wir haben aus Plastilin Dinos gemacht. Der Valentin hat einen Film mitgenommen, wir wollen den Film anschauen. Die Kinder nehmen Dinobücher mit in die Schule. |
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![]() Ich habe Dinos mitgebracht. Die Dinos heißen Tyrannosaurus Rex und Langhals. Mein Bruder hat den Schwanz abgebissen vom Tyrannosaurus Rex. |
Richard
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KindertexteWenn die Geschichten der Kinder in verbesserter Form vorliegen - druckreif eben , so wie das hier in dieser Zeitung der Fall ist - dann sind sie natürlich nicht mehr ganz das, was sie vorher waren. Für die Leser dieser Text-Endfassungen gibt es keinerlei Hinweis darauf, wie sie zustandegekommen sind. Da aber kaum jemand von 6 - 8jährigen Kindern derart fehlerlose Arbeiten erwarten wird, kann das nur bedeuten: Irgendwo und irgendwie haben Eltern oder Lehrer eingegriffen. In welchem Ausmaß dieses Eingreifen stattfindet, lässt sich allerdings schwer abschätzen. Daher zeige ich hier zum Vergleich auch das Original im Heft.![]() Manche Kinder verlangen bereits während des Schreibens Unterstützung, wollen wissen, wie man dieses oder jenes Wort schreibt. Manchmal geben wir entsprechende Auskünfte. Lieber jedoch ist es mir, wenn sie bei Unsicherheiten zunächst einmal weiterarbeiten, das fragliche Wort aber unterstreichen. Später können dann alle diese Wörter im Wörterbuch bzw. in der Satzbaumappe gesucht werden. So ist das Rechtschreibgewissen gefordert, der Schreibfluss wird aber nicht unterbrochen. Andere Kinder wiederum arbeiten einfach munter drauflos. Sie sind so im Inhalt ihrer Erzählung gefangen und haben ohnehin schon Schwierigkeiten genug damit, die Bewegungen der Hand mit dem Tempo der Gedanken zu koordinieren dass sie nicht auch noch auf die richtige Schreibweise achten können. Diese "Nebensächlichkeiten" werden dann in der Nacharbeit geklärt. Nach einigen Tagen ist meistens so viel Distanz zum Text vorhanden, dass etliche Fehler auch ganz allein entdeckt werden. Trotzdem werden auch dann nur vereinzelt Geschichten zur Druckreife gebracht. Viel häufiger lassen wir den Text in den Grundzügen bestehen, suchen aber einen Schwerpunkt für die Verbesserung. Dieser richtet sich ganz individuell nach den Fehlern dieses einen Kindes. So werden z.B. eine Zeit lang nur die Satzanfänge beachtet. Oder die Aufmerksamkeit wird auf einzelne Wörter gerichtet, die immer wieder verwendet aber falsch geschrieben werden. Diese werden verbessert und ins Rechtschreib-Trainingsprogramm aufgenommen. ![]() Dadurch bleibt die Freude am Schreiben erhalten. Die Kinder lieben es, ihre Texte im Schlusskreis vorzulesen. Die Zuhörer sind mit Begeisterung dabei und liefern wichtige Rückmeldungen. Denn unklare Passagen werden sofort hinterfragt und langweilige Geschichten mit Unaufmerksamkeit bedacht. Oft wird das Gehörte als Anregung aufgenommen und erscheint Tage später abgewandelt in den Texten mehrerer Mitschüler. Auch das ist eine Möglichkeit der Bearbeitung und führt zur notwendigen Weiterentwicklung. So können wir alle erleben, dass wirklich gute Texte selten schon in der Erstfassung entstanden sind. |
Renate Böhm
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